Gute Esser
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Crunchy Müsli vom Blech

Crunchy Muesli living.ruhr

Seit eine gute Freundin meinem Liebsten zu seinem Geburtstag ein riesiges Glas selbstgemachtes Müsli geschenkt hat, weht ein Hauch von Ayurveda durch unser Haus.

Das Müsli ist nämlich nicht nur total crunchy und lecker, sondern auch ayurvedisch wertvoll (das Originalrezept ist von Uli und Milou von Wild&Veda). Okay, jedenfalls kam’s, wie’s kommen musste: Ruckzuck waren wir süchtig nach dem Zeug. Und nach vier Wochen war die Droge plötzlich alle. Na toll. Hilfe! Nö, da half kein Jammern, half kein Klagen, wir mussten selbst in die Produktion einsteigen. Und jetzt kommt die gute Nachricht: War halb so wild, ist ganz veda, äh, leicht!

Muesli living.ruhr

Ein schlimmer Anblick: das leere Müsli-Glas!

Wieviel du von welcher Zutat nimmst, ist letztendlich Geschmackssache, insofern dienen die Mengenangaben nur zur Orientierung. Nimm einfach von deinen Lieblingszutaten mehr, so haben wir’s auch gemacht, und zwar:

120 g WalnusskerneMuesli Zutaten living.ruhr
50 g Amaranth
300 g große Haferflocken
70 g Sonnenblumenkerne
30 g Sesam
2 Teelöffel Zimt
180 g Ahornsirup
6 Esslöffel Rapsöl

 

 

 

 

Die Menge reicht für ein Blech bzw. bei zwei Süchtigen ungefähr für zweieinhalb Wochen*. Die Zubereitung ist kinderleicht: Walnusskerne grob hacken und mit allen anderen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Die Mischung sollte leicht klebrig-flüssig sein und nicht zu trocken. Ein Blatt Backpapier auf ein Blech legen und die Masse gleichmäßig darauf verteilen. Ab damit in den Backofen bei 160 Grad Umluft für ungefähr eine halbe Stunde. Ab und zu durchmischen.

Achtung: Lass dich in den letzten sieben Minuten nicht ablenken, denn der gewünschte leicht gebräunte, perfekte Crunchy-Moment ist sehr plötzlich da und geht nahtlos über in ups-leider-verbrannt. Und meine Erfahrung: Je mehr Ahornsirup, desto mehr Krantsch.
Das Blech also rechtzeitig aus dem Backofen nehmen und das Müsli abkühlen lassen. Vorher unbedingt im warmem Zustand was davon knabbern!

Muesli living.ruhr

So muss ein Müsli-Glas aussehen: mindestens halb voll mit köstlich-knusprigen Cerealien.

*Viel kürzer, wenn man sonst nichts dazu isst. Ich frühstücke in der Woche Obst mit Joghurt und Honig und streue ein paar Löffelchen von dem Crunchy-Müsli drüber. Am Wochenende gibt’s langes Frühstück mit Brötchen, Käse, Rührei, O-Saft und allem Zipp und Zapp. Auch sehr lecker.

8 Kommentare

  1. Julia Hollatz sagt

    Was kann ich denn alternativ zu Walnusskernen nehmen? Mein Mann ist darauf allergisch.

    • Bettina sagt

      Liebe Julia, oh je, der Ärmste! Walnüsse sind so köstlich und vielseitig verwendbar … Verträgt er denn Haselnüsse? Die gehen genauso gut. Eigentlich kannst du jede Nusssorte nehmen! Liebe Grüße, Bettina

  2. Pingback: LIVING.RUHR » Quatschen mit Soße: Am Küchentisch mit Martin Steffen

  3. Ina sagt

    Danke, liebe Tina für die tolle Frühstücksidee! Tatsächlich hoher Suchtfaktor…und so lecker! Das wollte ich doch endlich mal sagen. 🙂

    • Bettina sagt

      Wie schön, auf diese Weise mal wieder was von dir zu hören, liebe Ina! Ich hoffe, es geht dir und dem Rest der Familie gut und sende ganz herzliche Grüße nach Konstanz! Auf hoffentlich bald mal, Tina

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