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Sieben Sachen, die den September schöner machen

wimmelbild-sisa-916-jpg-001Sieben Sachen, die den September schöner machen

September: Der Hochsommer gibt nochmal richtig Gas, doch die Tage werden schon spürbar kürzer und die Nächte kühler. Es liegt ein bisschen Melancholie in der Luft, oder? Bevor ich ins Poetische abdrifte, zeige ich euch die sieben Sachen,  die ich speziell für diesen September und speziell für euch rausgesucht habe. Passend zur Wetter- und Gemütslage ist sowohl Sommerliches als auch Herbstliches dabei.

 

1. Alles fließt

Dieses schicke Sofa von Ames Design heißt Foss. Das ist Isländisch für „Wasserfall“ und deutet auf die Heimat der Designerin Erla Sólveig Óskarsdóttir. Irgendwie hat dieses ovale Sofa doch foss-sofa-ames-designauch was Fließendes, oder? Wem’s gefällt, der hat die Qual der Wahl: Foss gibt es mit Holz- oder
wie hier auf dem Foto mit Metallgestell, was ich persönlich eleganter finde. Man kann zwischen vielen verschiedenen Farbstellungen und Stoff- oder Lederbezügen (bzw. einer Kombination aus beiden) wählen. Außerdem gibt es das Ganze auch noch als Arm Chair (eine Mischung aus Stuhl und Sessel). Für meinen Geschmack ideale Lounge-Möbel!

2. Mix and match

Ich bin ein Bloomingville-Fan! Und zwar vor allem deren Porzellan. Inzwischen habe ich den Überblick verloren, wann welche Kollektion auf den Markt gekommen ist und auch ob die auf bloomingville-geschirrdem Foto die aktuellste ist – ist aber auch wurscht, denn man kann sie alle untereinander wunderbar kombinieren. Passt immer! Was die Sache nicht leichter macht, wie jeder weiß, der schon mal vor einer größeren Auswahl von Bloomingville-Porzellan gestanden hat. Lieber kunterbunt mixen oder in einem Farbschema bleiben? Wenn ja, in welchem? Sind doch alle schön. Sehen gut aus und fühlen sich gut an. Ein paar Einzelstücke hab ich auch, zum Beispiel diese ovalen Teller, die ich sehr liebe und die perfekt zum Servieren von Vor- oder anderen kleinen Speisen sind.

3. Ordnung ist das hal…

Habt ihr auch immer so viel zu verstauen? Ich nehme mir regelmäßig vor, meinen Kram nach Themen zu ordnen und wegzupacken. Zum Beispiel in so eine schöne Bastkiste wie diese von Rice. Mit handgestickten Blümchen vorne drauf und dekorativen Leder-Streifen zum Tragen und Verschließen. Es gibt sie in zwei verschiedenen Größen, die größere ist 51 lang, 35 cm breit und 44 cm hoch. Also eigentlich ideal, Rice Bastkisteum Schals und Tücher drin zu horten oder Wollreste oder alte CDs oder Strandlaken oder Fotoalben oder Spielsachen oder Schuhe oder Bettwäsche oder aber – wie das bei mir dann am Ende immer ist – alles zusammen. Ihr glaubt ja nicht, was man nach Jahren in solchen Kisten wiederfindet!

 

4. Back to the 70ies

Ich stelle mal wagemutig folgende These auf: Was vor fünf Jahren noch nicht mal auf dem Flohmarkt einen Käufer fand,liv interior vasen blau ist heute Trend! Zum Beispiel Keramik-Vasen in 70er-Jahre-Töpferkurs-Optik. Sie gibt es momentan von wirklich jedem Hersteller, vornehmlich in braun, beige und anderen Schmuddelfarben. Als dieser Hype losging, dachte ich „Oh nein, bitte bitte nicht, wie scheußlich ist das denn!“. Mittlerweile habe ich mich ein bisschen mit dem Trend angefreundet und finde hier und da auch ganz schöne Teilchen, wie zum Beispiel diese blau-weißen Vasen von Liv Interior. Ein schickes Ensemble in verschiedenen Größen (26, 33 und 41 cm hoch). Aber ich möchte eines ganz deutlich sagen: braune Keramik geht bei mir gar nicht, und auch keine Makramée-Gehänge!

5. Wahre Bodenschätze

Fliesen: Jahrzehntelang waren sie hierzulande spukhässlich, und kaum kam man zum Beispiel nach Portugal oder in den Orient, ging einem das Herz über. Tolle Muster und Farben, nach zum Teil jahrhundertealten Vorlagen, heute genauso wunderschön wie damals. Auch bei uns gab es mal eine traditionelle Fliesenkunst, etwa zur Zeit des Jugendstils. Ist nur leider über die Jahrzehnte in Vergessenheit geraten. Die Firma Via hat sowohl alte Muster als auch die Fertigungstechniken wiederbelebt. Seit ein paar Jahren werden dort Zement-, Terrazzo- und Mosaikfliesen nach alten Vorbildern, aber auch neuen Mustern entworfen. Und siehe da: Die Leute reißen sich drum, das Unternehmen boomt wie verrückt. Schaut zum Beispiel mal hier im Blog die Heimgeschichte über Ninas und Volkers Haus an, die haben auch an verschiedenen Stellen Viaplatten verlegt – zum Verlieben schön!

Via Platten Mosaik

6. Wackelkandidaten

Ich bin absolut hin und her, äh, hin und weg von diesen superschönen Schaukelstühlen! Sie entstehen Stück für Stück und von Hand bei Mecedorama in Madrid. Lys, Maria und Juanito haben sich das Können eines kolumbianischen Handwerkers namens Rogelio zu eigen gemacht und „weben“ Schaukelstühle. Moderner Twist daran: das farbige, filigrane Metallgestell. Zur Auswahl stehen verschiedene Grundmodelle, also flachere und höhere Gestelle, eins für Kinder und sogar Zweisitzer.

Der Bezug wird aus 20 Millimeter breiten Nylonbändern gewoben, in uni oder mehrfarbig. Clou: Man hat für das Gestell die Wahl unter unzähligen RAL-Tönen, für die Sitzfläche kann man sich eine Kombination aus einer Palette von elf Farben wählen, und dann wird der Rocking Chair genau so hergestellt, wie man ihn haben will. Auf der Website von Mecedorama werden verschiedene Varianten gezeigt, die übrigens grundsätzlich die Namen ihrer Besitzer tragen. Einfach die Traumkombination per Mail senden, und irgendwann kommt dann ein großes Paket. Ich habe übrigens schon eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie „Bettina“ aussehen könnte 😉

7. So schmeckt(e) der Sommer

Zum Schluss noch ein schneller Tipp, bevor die Glühwein-Saison startet: Trinkt Zitronenlimo! Schmeckt besonders lecker aus diesen extra dafür hergestellten Gläsern von Max Lamb, die über den exklusiven Shop von Makers & Brothers vertrieben werden. Sind mit 45 Euro das Stück nicht gerade ein Schnäppchen, dafür aber „hand blown“, was immer das heißen mag. Und man kann damit angeben, dass die Gläser von einem cornwallesischen Stardesigner entworfen wurden, der schon massig Preise abgeräumt hat.

Hinter Makers & Brothers stecken übrigens die Brüder Jonathan und Mark Legge aus Irland, die diese Plattform aufgebaut haben, um einfache, hand(werklich)gemachte Produkte zu vertreiben, die nicht jedem Hype hinterher rennen, sondern ein Weilchen halten.

So, das war’s für den September. Und? Was ist dein Favorit? Ich freu mich auf deinen Kommentar 🙂

6 Kommentare

  1. Christel sagt

    Als absoluter Islandfan fällt meine Wahl natürlich auf das Sofa Foss – wobei mir die Farbkombination aus Rosa und Hellblau (Aurora-Farben) noch viel besser gefällt.

    • Bettina sagt

      Auch schön! Die Blau-Gelb-Kombi sieht ein bisschen nach Ikea aus …

    • Bettina sagt

      Ja, das Blau ist toll! Die sehen bestimmt gut aus mit ein paar Zweigen drin. LG Bettina

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