Schöne Sachen
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Sieben Sachen, die den Oktober schöner machen

Sieben Sachen im Oktober living.ruhr

Schruppig wird’s draußen und früher dunkel – der Herbst ist definitiv da. Wir haben wieder Lust auf dicke Pullis, heißen Tee und muckelig auf dem Sofa liegen. Eigentlich müsste ich diesen Monat also vor allem warme Decken und Kürbis-Deko zeigen, aber da das alle machen, habe ich für euch sieben Sachen rausgesucht, die völlig jahreszeitenunabhängig sind. Aber ihr könnt es euch ja zum Lesen mit einer Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich machen …

 

1. Rund und bunt

Das Schöne an bunten Untersetzern: Man sieht die Rotweinglaskringel nicht darauf! Aber auch ansonsten finde ich diese fröhlichen Untersetzer von Urbanara ganz entzückend. Sie sind aus recyceltem Kunststoff und kommen aus dem Senegal, wo in urbanara Untersetzer living.ruhrtraditioneller Handarbeit Strohkordeln mit farbigen Kunststoffäden umwickelt werden. Zugleich exotisch als auch enorm praktisch (in puncto Rotweinflecken, s.o.). Und preislich fair auch noch: 12 Stück für 24 Euro, handlich verpackt im passenden Bastkörbchen mit Deckel. Und mal ganz unter uns, ich könnte mir die runden Dinger auch gut als Weihnachtsbaumschmuck vorstellen, oder mehrere aneinandergenäht als Topfuntersetzer … ihr merkt schon, es ist auf keinen Fall falsch, welche im Haus zu haben!

 

2. Leuchtende Beispiele

Dieser Text über Candyofnie von Fatboy startet mit einer Rechenaufgabe. Die Lampe besteht aus verschiedenen Modulen (die aussehen wie Bonbons, oder für die Verwöhnteren unter uns: wie Perlen auf einer Schnur): Es gibt sie in 8 Formen und in 11 Farben und schließlich kann man unterschiedlich viel kombinieren, bis zu acht Candys übereinander. So, jetzt grübelt mal schön, wie viele Kombi-Möglichkeiten es gibt (grobe Antwort reicht, da will ich mal nicht so streng sein, schließlich bin ich selbst alles andere als ein Mathe-Genie).

Und? Wisst ihr’s? Ich verrat’s euch: über 3 Trillionen. Ohne Witz! Das bedeutet, ihr habt eine gute Chance, wirklich ein Einzelstück zu erwerben. Und so geht’s: Auf der Website von Fatboy findet ihr den Konfigurator für eure individuelle Traumlampe, die ihr euch dort direkt bestellen könnt.
P.S.: Wenn ihr ganz viele Candys unter einer Decke sehen wollt, fahrt nach Bergen aan Zee, geht dort ins Strandpavillion „Noord“, guckt nach oben und lasst euch inspirieren!

 

3. Skandinavische Momente

Immer reduziert und trotzdem dekorativ (sprich: skandi) sind die Vasen, Schälchen, Butterdosen, Blumenpötte und sonstige Keramik-Produkte von Helbak. Dahinter steckt die dänische Designerin Malene Helbak, die ein besonderes Händchen bzw. Auge für schöne Farben und Formen hat. Das Gute daran:  Viele ihrer Produkte sind multifunktional, so kann man manche Gefäße genauso gut als Tasse wie als Blumentopf oder als Stiftebecher benutzen. Und sie sind untereinander gut kombinier- oder nach Farben sortierbar, wie ihr auf dem Foto sehen könnt.
Helbak living.ruhr

 

4. Fassaden-Kunst

Und nun eine wichtige Ergänzung zu dem Trendartikel über Tapeten aus dem Frühsommer: Wände in der Wohnung tapezieren kann jeder (naja, also fast jeder). Der Hit ist es, das Haus von außen (!) zu bekleben! Wall & Deco Outdoortapete living.ruhrDas funktioniert natürlich nicht mit jeder Tapete, sondern erfordert eine Qualität, die nicht bei jedem Regentropfen aufweicht oder durch die Sonne verblasst. Ich bin ganz begeistert von der Idee und habe viel Spaß an der Vorstellung, unser Haus (das an einer sehr befahrenen Straße liegt) von außen mit einer Blümchentapete zu verschönern. Das OUT SYSTEM des italienischen Herstellers Wall & Decó bietet verschiedene Ornamente und Motive an, ich fand diese Blumenvariante am schönsten. Den Preis habe ich sicherheitshalber gar nicht erst recherchiert, denn ich fürchte, er würde unser Deko-Budget erheblich überschreiten. Aber man kann ja mal träumen …

 

5. Stuben-HockerGan Rugs living.ruhr

Ich stehe erstens sehr auf diesen Grobstrick-Trends und zweitens auf Hocker. Wenn dann beides zusammen kommt, freue ich mich um so mehr! So geschehen bei diesen drei Hockern von Gan Rugs. Die IFOs (identified non-flying objects) der Designerin Claire-Anne O’Brien für den spanischen Möbelhersteller sind fast zu schade, um sich draufzusetzen, oder? Mein persönlicher Favorit: der blaue Dreibeiner.
Übrigens: Wenn ihr euch für Hocker interessiert, schaut euch doch mal „Erich“ von Markus Stallberg aus Waltrop oder „Flamingo“ von Freiräume aus Dortmund an … von wegen support your local dealer und so …

 

6. Gute-Laune-Keramik

Kann Keramik poetisch sein? Oh ja! Da kann rustikale Töpferware in Erdtönen noch so angesagt sein – und das ist sie ja im Moment – , ich finde diese zarten Produkte von Anna Westerlund einfach zauberhaft. Bin geradezu verliebt in die teils ziemlich verspielten Kreationen der halbschwedischen Portugiesin! Die Formen: eher einfach. Die Ausführung: total fantasievoll. Wunderschöne Farben bzw. Farbverläufe. Filigran gezeichnete Muster und Ornamente. Und Umhäkelungen und Umwickelungen mit Bändern, Perlen und Fäden in herrlichen Farben. Genau mein Ding! Will ich! Sofort! Haben!

 

 

Anna hat mir so viele tolle Fotos von ihren Arbeiten geschickt, dass ich Stunden damit verbracht habe, sie alle anzuschauen und eins für diesen Blogpost herauszusuchen. Letzteres ist mir nicht gelungen, aber zumindest habe ich die Auswahl auf acht begrenzt, und die muss ich euch einfach alle zeigen, denn ich kann mich nicht entscheiden, welches ich am schönsten finde. In diesem Sinne: Ihr seid dran! Schaut euch mal hier, auf ihrer Website und in ihrem Shop um. Welches ist euer Lieblingsfoto?

 

7. Fahr schonmal den Barwagen vor …

Es war einmal eine junge Dänin, die hieß Pernille Stoltz. Sie reiste gerne, und um dieses Hobby zu finanzieren, kaufte sie Schmuck auf den Flohmärkten Indiens und verjobberte ihn an Touristen an griechischen Stränden. Die Liebe zu Indien ließ sie auch nach ihrer Rückkehr nach Kopenhagen nicht los, und so eröffnete sie dort einen kleinen Laden mit Körben, madamstoltz living.ruhrKerzenständern und Schmuck aus dem Subkontinent. Flagshipstore bzw. Headquarter befinden sich mittlerweile auf Bornholm. Aber das nur am Rande, denn hier geht’s um einen Einrichtungsgegenstand, der bei uns insbesondere in den 60er Jahren in kaum einem Haushalt fehlen durfte: der Barwagen. Dieser Klassiker, neuerfunden von MadamStoltz (wie die Firma von Pernille nun heißt), ist nicht nur dekorativ, sondern auch praktisch und vielseitig verwendbar, zum Beispiel für Zimmerpflanzen, als Beistelltischchen, als Flurmöbel, als Küchenabstelldingsbums oder halt als Barwagen.

Ob mit oder ohne Barwagen, ich wünsch euch einen goldenen und gemütlichen Oktober!

6 Kommentare

  1. Liebe Bettina,

    die Tapete für den Außenbereich ist ja echt der Knaller! Habe ich noch nie gesehen. Danke für die Inspiration!

    Grüße Birgit

    • Bettina sagt

      Danke, liebe Birgit! Ich würde gerne mal wissen, was das für ein Aufwand ist und wie lange die Tapeten halten …
      Herzliche Grüße, Bettina

  2. Jeanette Hoffmann sagt

    Liebe Bettina, ich finde die Sachen super, die du jeden Monat vorstellst. Wo findest du die bloß immer?
    LG Jeanette

    • Bettina sagt

      Danke für das Kompliment, liebe Jeanette, da macht mir das Recherchieren gleich noch mehr Spaß. Ich rüssel halt so durchs Netz und klick mal hier und mal da, und schwuppdiwupp sind wieder ein paar Stunden vergangen und ich freu mich riesig, wenn ich was richtig Schönes entdeckt habe.
      Herzliche Grüße, Bettina

  3. Sarah sagt

    Die umwickelteten Henkel bei den Krügen von Anna Westerlund sind superschön. Am Wochenende will ich mal versuchen, ob ich nicht mit Woll- und Stoffresten meine alte Teekanne aufpimpen kann. Danke für die Inspiration!

    • Bettina sagt

      Wow, das ist eine tolle Idee, liebe Sarah! Werde ich direkt mal aufgreifen, danke für die Inspiration!
      Herzliche Grüße, Bettina

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